Wäsche En Plein Air

Wäsche En Plein Air

Wäsche En Plein Air

STREETWARE saved item En Plein Air beim Kunst- und Kulturfestival 48 Stunden Neukölln 
am 19. und 20.6.2021 | Installation mit 48 Wäscheständern | Körnerpark Berlin-Neukölln
alle Fotos © Paolo Gallo

Als künstlerischen Beitrag zum Kunst & Kulturfestival  ‘48 Stunden Neukölln’ verwandelte sich das Team von STREETWARE saved item für zwei Tage in Freilichtmaler:innen. Als Ort für unserer Malsitzungen hatten wir die prachtvolle Landschaft des Neuköllner Körnerparks gewählt.

Alice Fassina kündet von der großen Wäsche!

Am frühen Samstagvormittag des 19. Juni, breiteten wir uns vor der Galerie im Körnerpark mit unseren einzigartigen Staffeleien aus und malten mit ungewöhnlichen Farben: Auf 48 Wäscheständern, gesammelt von der Straßen Berlins oder gespendet von Nachbar:innen, hingen unsere ‘saved items’ – die von uns geretteten Kleidungsstücke: Die verfügbare Farbpalette bestand aus der Garderoben der Einwohner:innen Neuköllns und fügte sich zu einem neo-impressionistischen Tableau. 

Die skulpturale Intervention ‘En Plein Air’ nahm unterschiedliche Rollen ein:

Sie war ein Kunstwerk:
Die Wäsche an der frischen Luft erzeugte einen besonderen Kontrast zur Architektur der Galerie in der Orangerie und dem Stil des Parks. Die häusliche Tätigkeit des Waschens und Trocknens wurde diesmal in einer neo-barocken Grünanlageanlage dargestellt und wir spielten mit der Etikette.

Sie war eine partizipative Installation:
Jede:r wurde eingeladen, Kleidungsstücke nach Hause zu nehmen, aus dem eigenen Kleiderschrank mitzubringen oder zu tauschen. Während zweier Tage nahm die Installation ständig neue überraschende und unvorhersehbare Farben und Formen an.

Sie war ein Cluster des zirkulären Austausches von Gedanken:
Wir, die Lumpensammler:innen, boten einen offenen Raum zur Auseinandersetzung mit Fragen der Identität und Sozialität, des Konsums und Produktionsweisen der Mode an. Dass nicht nur der Bedarf, sondern auch die Freude sich zu kleiden uns alle verbindet, unabhängig von Alter, Gender oder Sprache, wurde von einem vielfältigen Publikum bestätigt.

Sie war eine außergewöhnliche Erfahrung:  Die Neugierigsten buchten ein STREET-SHOPPING Tour mit uns und erlebten am eigenen Leib den Spaß an der Arbeit als Lumpensammler:in. Während wir durch den Kiez rollten, um weggeworfene Kleidung zu retten, philosophierten wir über die Auswirkungen der Mode und der globalen Bekleidungsindustrie auf unser Leben und die Umwelt. Keine der Touren kehrte ohne textile Trophäen an fahrbaren Wäscheständer zurück und manches Kleidungsstück fand bereits während der Spaziergang ein:e neu:e Besitzer:in.

Die letzte STREET-SHOPPING Tour wurde von Cryptid, einem haarigen Fee-Wesen, geleitet: als Entität ohne Gender war sie/es/er auf der Suche nach menschlichen ‘i-thems’ und erforschte sie an seinem:ihrem Körper.

Am Sonntagabend, dem 20. Juni, begleitete ein Konzert der Veranstaltungsreihe ‘Sommer im Park’ den Abbau der Installation und wir verließen die barocke Parkanlage mit der Bürger:innen neue Kleider, voller Erinnerung an interessanten Gespräche und berührende Begegnungen.

Wir danken allen STREETWARE Teammitgliedern und Freund:innen, die ‘En Plein Air’ bei  36° C möglich machten:

 Alice Fassina | Hatim Alyafi | Céline Iffli-Naumann | Jan Markowsky | Stella Cristofolini | Lina Tegtmeyer | Aïcha Abbadi | Andreas Herbst | KDindi | Paolo Gallo | Daniela Sant | Jule Kox | Anneta Pap | Therry Konrath | Marie Lou Honert | Chiara Radina |

Und noch: Die Journalistin Hanna Komornitzyk  hat in art-in-berlin- über STREETWARE saved item En Plein Air bei 48 Stunden Neukölln berichtet.

‘En Plein Air’ im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals 48 Stunden Neukölln wurde gefördert durch den Creative Matterz Fund

.

In Lumpen für die Zukunft

In Lumpen für die Zukunft

In Lumpen für die Zukunft

Die Lumensammler:innen von STREETWARE in guter Gesellschaft der Karnevalist:innen für die Zukunft auf der Tour durch Neukölln. Am Richardplatz laufen Franziska Welp und Jan Markowsky vorne weg.
alle Fotos ©Till Rimmele

Windböen, Regen, Kälte: So hat der Umzug für den “Karneval für die Zukunft”, organisiert von Artistania e.V., am 12. Juni 2021 angefangen.
Beweise für einen Klimawandel? Vielleicht…

Alice Fassina berichtet aus der Sicht der  Lumpensammler:in.

Das Thema Umweltschutz wurde von STREETWARE und vielen anderen Berliner Gruppen und Akteuren auf  kreative Weise verteidigt. Bunt und laut sind wir durch Neukölln marschiert um mit Musik, Performances, in Kostümen und mit Wagen gemeinsam unser Bewusstsein für Umweltfragen zu fördern. Wir haben bewiesen, dass diese Auseinandersetzung nicht immer ernst und anstrengend sein muss, sondern dass es auch Spaß machen kann! Falls ihr dabei wart – konntet ihr unserem ‘clothes horse’/’Kleider-Pferd’ widerstehen? Es brachte Jung und Alt zum Lächeln! Oder habt ihr uns als farbige Wirbel beim Tanzen gesehen? Haben eure Hüften gezuckt und eure Füße gewippt?

Wir haben die Figur der Lumpensammler:innen neu erfunden: Schicht um Schicht von der Straße geretteter Kleidung trugen wir auf unseren Körpern präsentoerten sie als als fliegende Händler:innen  den Zuschauer:innen . Die feine Grenze zwischen unsere Figuren und einem Menschen, der in der Realität gezwungen ist, zu wandern, von der Straße zu sammeln und auf der Straße zu schlafen, deutete einer unserer sechs fahrbaren Wäscheständer an: Es hingen keine Kleidungsstücke an seinen Leinen, sondern es lag eine Matratze darauf.

Dank an die Lumpensammler:innen:

Alice Fassina | Céline Iffli-Naumann | Jan Markowsky | Franceska Welp | Daniel Sant | Ines Tentscher und  die Schüler:innen der Willkommensklasse von  Sakine Akguel der Otto-Hahn Schule Berlin -Neukölln, die mit uns gelaufen sind.

Weitere Infos zum Karneval für die Zukunft >

STREETWARE X FASHION REVOLUTION

STREETWARE X FASHION REVOLUTION

STREETWARE X FASHION REVOLUTION

Fashion Revolution hat sich nach der Rana Plaza-Katastrophe im Jahr 2013 gegründet und bis heute zur weltweit größten Modeaktivismus – Bewegung entwickelt, die Bürger, Industrie und politische Entscheidungsträger durch Forschungs-, Bildungs- und Lobbyarbeit mobilisiert.

Die Fashion Revolution Week findet jedes Jahr in der Woche um den 24. April statt, dem Jahrestag der Rana Plaza-Katastrophe in Bangladesch. Das Rana Plaza-Gebäude beherbergte eine Vielzahl von Bekleidungsfabriken, in denen rund 5.000 Menschen beschäftigt waren. Diese Menschen stellten Kleidung für zahlreiche der größten globalen Modemarken her.  Das Gebäude stürzte ein, tötete 1.134 Menschen und verletzte mehr als 2.500 weitere.  Damit errang das Unglück  den vierten Platz innerhalb der Geschichte  der  Industriekatastrophen. Die Opfer waren überwiegend junge Frauen. Während der Fashion Revolution Week erinnern wir uns an die verlorenen Leben und fordern, dass niemand für Mode sterben muss. Es ist die Zeit, in der wir als globale Gemeinschaft zusammenkommen, um eine bessere Modeindustrie zu schaffen. 

Die Revolution findet auf der Straße statt: Schritte auf dem Asphalt machen die Melodie zum politischen Manifest. Entscheidungen werden im Schweigemarsch  eingefordert, Fäuste ballen sich zur skandierten Parole. Wir verstehen  fashion revolution  als Herausforderung unsere gewohnten Denkmuster, Produktionsweisen und  Konsumverhalten nicht nur zu überdenken, sondern als Aufforderung, diese radikal zu verändern. 

Lenk  mit uns einen fahrbaren Wäscheständer durch die Straßen Neuköllns. Lass dich inspirieren von abgestreiften textilen Hüllen und Hosenbeinen. Der Weg zum eigenen Stil führt über das Pflaster der Stadt! Roll mit uns um die Häuser und genieß den Flow zirkulärer Lebensweise.

 

Eine petrolblaue Jogginghose von G-Star Raw, das kleine Schwarze von Dior oder den Sport-BH von Calvin Klein?

Berlins nachhaltigstes fashionlabel STREETWARE saved item bietet die größte und vielfältigste Auswahl an Modemarken der Stadt! Auf unseren Touren durch die Metropole richtet sich unser Begehren nicht auf die Auslagen der Schaufenster oder die Wühltische vor den Geschäften. Online-shopping bei Zalando war gestern. Die Ware wird in Kartons mit einem Waschzettel ‚zu verschenken‘ auf Fensterbrettern und vor Hauseingängen angeboten. Entdecken Sie Schluppenblusen und Tanktops, Baby‘s first dress oder Baggy-Jeans in Übergrößen da wo die Stadt am urbansten ist – an den Ufern von Rinnsteinen, leger über Pöller drapiert, an den Nahstellen zwischen öffentlichem und privaten Raum.

STREETWARE saved item macht Mode nachhaltig und zugänglich! Für Jede*n! Für alle!

Begleite uns am Samstag, den 24.4.2021 am fahrbaren Kleiderständer.
Wähle deine Tour

  • um 12 mit Jan und Eileen
  • um 14.30 mit barbara & KDindie
  • um 17 :00 Uhr mit Alice in Kooperation mit greenfashion tours

Gerne vereinbaren wir darüber hinaus individuelle Termine.

Unsere Guides sind Profis im  STREET shopping – Jan, Eileen, Alice, KDindie, barbara und Stella setzen dabei eigen Tourenschwerpunkte: Jan rollt entlang eines Lebens auf der Straße,  Alice manöveriert den Wäscheständer an der Schnittstellen von Konsum und Nachhaltigkeit auf der Suche nach green fashion, Eileen fragt nach den Menschen, deren Hüllen auf dem Boden liegen, barbara und KDindie  folgen den Spuren von [Geschlechter]Itdentität im Urbanen und Stella interessiert sich für Objekte, die sie findet ohne sie gesucht zu haben.

Wir starten an einer zentrale U-Bahnstation in Neukölln.
Endpunkt ist unser
Waschsalon bei Renata
Jansastraße 12
12045 Berlin

Auf Grund der Verordnungen zur Einschränkung der Corona-Pandemie flanieren wir bis auf weiteres  mit jeweils zwei Gästen durch Neukölln.

Im Anschluß an die Tour werden die geretteten Kleidungsstücke, die saved items, gemeinsam in unserem Waschsalon gewaschen. Die Stücke, die du mitnehmen möchtest, werden mit unserem revolutionären Brand STREETWARE saved item gelabelt.

Du bezahlt eine symbolischen Beitrag von 2€/ Tour. Deine Spenden nehmen wir gerne entgegen. Für Menschen mit geringem Einkommen ist unser Angebot kostenfrei.

Reserviere gleich!

BOOKING STREETSHOPPING TOUR

Wer darf dich begleiten?

STREET shopping – Stadtführung am Wäscheständer

STREET shopping – Stadtführung am Wäscheständer

STREETshopping mit Jan Markowsky & Céline Iffli ©caveng

STREET-SHOPPING: durch die Straßen der Stadt auf Weg zum eigen Stil!

 

Eine petrolblaue Jogginghose von G-Star Raw, das kleine Schwarze von Dior oder den Sport-BH von Calvin Klein?
Berlins nachhaltigstes fashionlabel STREETWARE saved item bietet die größte und vielfältigste Auswahl an Modemarken der Stadt! Auf unseren Touren durch die Metropole richtet sich unser Begehren nicht auf die Auslagen der Schaufenster oder die Wühltische vor den Geschäften. Online-shopping bei Zalando war gestern. Die Ware wird in Kartons mit einem Waschzettel ‚zu verschenken‘ auf Fensterbrettern und vor Hauseingängen angeboten. Entdecken Sie Schluppenblusen und Tanktops, Baby‘s first dress oder Baggy-Jeans in Übergrößen da wo die Stadt am urbansten ist – an den Ufern von Rinnsteinen, leger über Pöller drapiert, an den Nahstellen zwischen öffentlichem und privaten Raum.

Lenken Sie mit uns einen fahrbaren Wäscheständer durch die Straßen. Lassen Sie sich inspirieren von abgestreiften textilen Hüllen und Hosenbeinen. Der Weg zum eigenen Stil führt über das Pflaster der Stadt! Rollen Sie mit uns um die Häuser und genießen Sie den Flow zirkulärer Lebensweise.

STREETWARE saved item macht Mode nachhaltig und zugänglich! Für Jede*n! Für alle!

Die in etwa 90 Minütige Tour findet regulär einmal wöchentlich statt.  Gerne vereinbaren wir darüber hinaus individuelle Termine.

Unsere Guides sind Profis im  STREET shopping – Jan Markowsky, Céline Iffli, Alice Fassina und barbara caveng setzen dabei eigen Tourenschwerpunkte.  Jan Markowsky  rollt entlang eines Lebens auf der Straße,  Alice Fassina manöveriert den Wäscheständer an der Schnittstellen von Konsum und Nachhaltigkeit, Céline Iffli fragt nach den Menschen, deren Hüllen auf dem Boden liegen, barbara caveng untersucht die Spuren von Itdentität im Urbanen.

Auf Grund der Verordnungen zur Einschränkung der Corona-Pandemie flanieren wir bis auf weiteres im Duo durch Neukölln, Wedding oder Charlottenburg.

Sie bestimmen den Preis. Wir legen keine Kosten fest, nennen aber einen Richtwert von 10.- €/ Tour. Ihre Spenden nehmen wir gerne entgegen. Für Menschen mit geringem Einkommen ist unser Angebot kostenfrei.

Als Ausgangspunkt wird eine zentrale U-Bahnstation festgelegt.
Endpunkt ist unser
Waschsalon bei Renata
Jansastraße 12
12045 Berlin

Anmeldungen unter: stadtführung@streetware-saved-item.net 

 

STREET shopping – Stadtführung mit Wäscheständer

STREET shopping – Stadtführung mit Wäscheständer

STREET-SHOPPING: durch die Straßen der Stadt auf Weg zum eigen Stil!

 

Eine petrolblaue Jogginghose von G-Star Raw, das kleine Schwarze von Dior oder den Sport-BH von Calvin Klein?
Berlins nachhaltigstes fashionlabel STREETWARE saved item bietet die größte und vielfältigste Auswahl an Modemarken der Stadt! Auf unseren Touren durch die Metropole richtet sich unser Begehren nicht auf die Auslagen der Schaufenster oder die Wühltische vor den Geschäften. Online-shopping bei Zalando war gestern. Die Ware wird in Kartons mit einem Waschzettel ‚zu verschenken‘ auf Fensterbrettern und vor Hauseingängen angeboten. Entdecken Sie Schluppenblusen und Tanktops, Baby‘s first dress oder Baggy-Jeans in Übergrößen da wo die Stadt am urbansten ist – an den Ufern von Rinnsteinen, leger über Pöller drapiert, an den Nahstellen zwischen öffentlichem und privaten Raum.

Lenken Sie mit uns einen fahrbaren Wäscheständer durch die Straßen. Lassen Sie sich inspirieren von abgestreiften textilen Hüllen und Hosenbeinen. Der Weg zum eigenen Stil führt über das Pflaster der Stadt! Rollen Sie mit uns um die Häuser und genießen Sie den Flow zirkulärer Lebensweise.

STREETWARE saved item macht Mode nachhaltig und zugänglich! Für Jede*n! Für alle!

Die in etwa 90 Minütige Tour findet regulär einmal wöchentlich statt.  Gerne vereinbaren wir darüber hinaus individuelle Termine.

Unsere Guides sind Profis im  STREET shopping – Jan Markowsky, Céline Iffli, Alice Fassina und barbara caveng setzen dabei eigen Tourenschwerpunkte.  Jan Markowsky  rollt entlang eines Lebens auf der Straße,  Alice Fassina manöveriert den Wäscheständer an der Schnittstellen von Konsum und Nachhaltigkeit, Céline Iffli fragt nach den Menschen, deren Hüllen auf dem Boden liegen, barbara caveng untersucht die Spuren von Itdentität im Urbanen.

Auf Grund der Verordnungen zur Einschränkung der Corona-Pandemie flanieren wir bis auf weiteres im Duo durch Neukölln, Wedding oder Charlottenburg.

Sie bestimmen den Preis. Wir legen keine Kosten fest, nennen aber einen Richtwert von 10.- €/ Tour. Ihre Spenden nehmen wir gerne entgegen. Für Menschen mit geringem Einkommen ist unser Angebot kostenfrei.

Als Ausgangspunkt wird eine zentrale U-Bahnstation festgelegt.
Endpunkt ist unser
Waschsalon bei Renata
Jansastraße 12
12045 Berlin

Anmeldungen unter: stadtführung@streetware-saved-item.net 

 

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